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Projekt fahrcard

- Fazit -


Risiken
Eine nicht ausreichende Funktionssicherheit der technischen Komponenten oder eine zu geringe Informationsqualität können ein negatives Image der neuen Marke hervorrufen. Insbesondere während der Einführungsphase können Pannen die angestrebten positiven Effekte verhindern. Falsche Beurteilungen der Kundenakzeptanz können das Erreichen der Ziele verhindern und zu Fehlinvestitionen führen.
 
Chancen
Aus gesellschaftspolitischer und ökologischer Sicht wird mit der Einführung der Mobilitätskarte ein Werkzeug geschaffen, das die Wahlfreiheit des mobilen Bürgers bei der Auswahl des Verkehrsmittels erhöht. Die Mobilitätskarte baut mentale Hürden, die potenzielle Kunden am Umstieg vom privaten Kraftfahrzeug auf Carsharing und öffentliche Verkehrsmittel hindern, ab.
 
Der Komfort der neuen Service-Qualität ist ein schlagendes Werbeargument.
 
Basierend auf der volkswirtschaftlich-ökologisch sinnvollen Verlagerung von MIV-Verkehren auf den ÖV, ist eine Förderungsfähigkeit insbesondere auch aus Mitteln für den Umweltschutz im Bereich des Möglichen.
Durch Outsourcing und Automatisierung eröffnen sich Einsparpotenziale, die zur Finanzierung des Systems herangezogen werden können.
 
Feasibility
Bei der Einführung von Computer Aided Ticketing (CAT) und Computer Aided Ride (CAR) sind ist unter den gegebenen Voraussetzungen keine größeren technischen Probleme zu erwarten.
Die automatische Fahrpreisermittlung ist derzeit nur über die Erfassung mittels Check-in / Check-out (CICO) umsetzbar. Die Akzeptanz dieser Technologie ist vor der Einführung für den deutschen Markt allgemeingültig zu ermitteln.
 
Bei finanzierbarer Verfügbarkeit einer geeigneteren Technik, ist nach deren Einsatz eine große Akzeptanz unter den in Deutschland gegebenen Voraussetzungen zu erwarten.
 
Weiterer Handlungsbedarf
Vor Einführung der Mobilitätskarte ist der Umfang der erwarteten Neukundenpotenziale zu quantifizieren. Das Gesamtsystem ist einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zu unterziehen. Diese Kernfrage der Machbarkeit kann im Rahmen von Modellprojekten beantwortet werden. In speziell geförderten Regionen (Bsp.: Einführung des Rheinland-Pfalz-Taktes) wird ein exemplarischer Regelbetrieb durchgeführt und analysiert. Werden eine weite Kundenakzeptanz und ein genügendes Potenzial an Neukunden festgestellt, so kann unter weiteren ökonomischen Prämissen eine flächendeckende Umsetzung begonnen werden.

 

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